Landesnetzwerk bayerischer Mehrgenerationenhäuser Landesnetzwerk bayerischer Mehrgenerationenhäuser
Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Miteinander-Füreinander
Generationen.Gemeinsam.Stark.

Neues aus den bayerischen Mehrgenerationenhäusern

  • Peer Review und Life Coaching Workshops - Landesnetzwerk-Projekt unterstützt Qualitätsentwicklung der bayerischen MGH
  • Bundesnetzwerktreffen der Mehrgenerationenhäuser im März 2026
  • Teilhaben statt Abschirmen - Aktion des "Digitalpakt Alter" im MGH Landsberg
  • Gemeinsam wird etwas Schönes draus beim Handarbeitsprojekt "Jung und Alt verstrickt" im MGH Bad Kissingen
  • Lesen, Schreiben, Deutsch lernen: Lernwerkstätten für Erwachsene im MGH Taufkirchen Unterhaching
  • Wo Erinnerung lebendig bleibt. Zeitreise ins Gestern im MGH Haßfurt
  • Hand in Hand kreativ. GenerationenWerk Bad Tölz schafft Begegnung
  • Spende oder Sponsoring? DSEE-Rechtstipp
  • KI und Smartphone: Medienverhalten von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren
Peer Review und Life Coaching Workshops - Landesnetzwerk-Projekt unterstützt Qualitätsentwicklung der bayerischen MGH
resized_LifeCoaching_Forchheim mit E.E.-16621

Teilnehmerinnen am Life Coaching Workshop in Forchheim mit Prof. Dr. Egon Endres - v.l. Melanie Goos, MGH Bamberg; Liane Blietzsch, MGH Coburg; Kathrin Reif, MGH Forchheim; Tatjana Schiffauer MGH Bamberg, nicht auf dem Foto Danielle Busboom, MGH Strullendorf

Seit von Juli 2025 bis Juni 2026 fördert das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales das Projekt "Wissenschaftliche Begleitung der bayerischen Mehrgenerationenhäuser durch Peer Review Gruppen und Life Coaching Workshops". In Kooperation mit Prof. Dr. Egon Endres von der Kath. Stiftungshochschule München hat das Vorhaben zum Ziel, die hohe Qualität der Arbeit in den MGH in Bayern zu erhalten und weiter zu entwickeln. 

In der zweiten Projektphase seit Anfang 2026 stehen vor allem die Workshops im Life Coaching Format im Fokus. Dabei werden in eintägigen Seminaren mit zwei bis vier Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Begleitung von Prof. Egon Endres aktuelle Herausforderungen in der Leitung eines betroffenen MGH systematisch besprochen gemeinsam Lösungen erarbeitet. So profitieren die MGH- Leiterinnen und -Leiter nicht nur von der Expertise des Seminarleiters, sondern auch von kollegialen Erfahrungen und vom Austausch.

Interessierte Koordinatorinnen und Koordinatoren von Mitgliedshäusern des Landesnetzwerks können sich auch jetzt noch für einzelne freie Termine bewerben.

Foto: MGH Forchheim
Kontakt/Info: www.mgh-lnw-bayern.de

Bundesnetzwerktreffen der Mehrgenerationenhäuser im März 2026
resized_BNW-Treffen März 2026 Berlin Gruppe 1

Delegierte der Mehrgenerationenhäusern aus fast allen Bundesländern trafen sich zum Fachgespräch in Berlin.

Von 17.-19. März kamen Koordinatorinnen und Koordinatoren aus zahlreichen MGH im Berliner Mehrgenerationenhaus Zukunftshaus Wedding zusammen. Die regelmäßig ein- bis zweimal pro Jahr stattfindenden Austausch- und Arbeitstreffen der Bundesdelegierten sind wichtige Termine zur Abstimmung gemeinsamer Themen und Vorhaben. Gleichzeitig bieten sie die Gelegenheit, mit den zuständigen Vertreterinnen und Vertretern des Förderprogrammes im Bundessozialministerium zusammenzukommen.

Für das bayerische Landesnetzwerk der bayerischen MGH nahmen Heike Syma (MGH Wunsiedel), Christine Halbrichter (MGH Langenfeld) und Birgit Holetschek (MGH Memmingen) an der Tagung teil.

In neuen Arbeitsgruppen ging es u.a. um die Themen
- "Kinder im Zentrum generationenverbindender Arbeit"
- "Wissenslandkarte für neue Koordinatorinnen und Koordinatoren"
- "Demokratie stärken im Miteinander der Generationen – Räume, Haltungen, Netzwerke“

Die demokratische Bildung, die in den rund 530 Mehrgenerationenhäusern im Bundesgebiet alltagsnah vermittelt wird und antidemokratischen Entwicklungen lokal entgegenwirkt, stand im Fokus. Durch ihre lokale Verankerung erreichen die Häuser Bevölkerungsgruppen, die über andere Formate häufig nur schwer zugänglich sind.

Auch die Verstetigung der Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser nach 2028 und die Stärkung der MGH für die digitale Zukunft waren Themen der Fachgespräche.

Aktionstage 2026 des Bundesprogramms
Im MGH Doppelfisch, Hamburg, findet in diesem Jahr die Eröffnung der Aktionstage 2026 des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus statt. Mit dem Mehrgenerationenhaus-Song: "Zusammen komm´n wir weiter" wird auf die vielfältige Arbeit der MGH hingewiesen. Mehrgenerationenhaus-Song

Fotos: Bundesnetzwerk Mehrgenerationenhäuser, Landesnetzwerk bayerischer Mehrgenerationenhäuser

Inspirierend und zur Nachahmung empfohlen: Best Practice aus bayerischen MGH
Teilhaben statt Abschirmen - Aktion des "Digitalpakt Alter" im MGH Landsberg
Abschirmen Digipakt

Da bleibt niemand im Regen stehen: Das Team der ehrenamtlichen IT-Experten aus dem MGH Landsberg unterstützt bei allen Themen rund um die Digitalisierung. Von links: Sabine Zinser, Christoph Leemhius und Jutta Fuchs.

DigitalPakt Alter ist ein bundesweites Projekt der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen), das Senioren bei der Digitalisierung unterstützt. Landsberg als Erfahrungsort des DigitalPakt Alter zeigt mit seinen digitalen Angeboten Woche für Woche, dass digitale Teilhabe bereits gut funktioniert. Unter dem Motto „Teilhaben statt Abschirmen“ wiesen die ehrenamtlichen IT-Experten des MGH darauf hin, dass niemand im Regen stehen bleibt und zahlreiche Angebote barrierefrei zu nutzen sind.

Die digitalen Veranstaltungen von der Digital-Sprechstunde bis zum Digital-Café werden vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt.

Bei Digital-Individuell kann man nach telefonischer Vereinbarung sogar persönliche Unterstützung anfordern.

Veranstaltet werden die Angebote von ehrenamtlichen IT-Experten aus dem Landsberger MGH. 

Kontakt und Info: http://www.awo-familie-obb.de
Foto: MGH Landsberg
DigitalPakt Alter: www.bagso.de

Gemeinsam wird etwas Schönes draus beim Handarbeitsprojekt "Jung und Alt verstrickt" im MGH Bad Kissingen
resized_1 Foto Anamaria Gatu

Tricks und Tipps beim Start des gemeinsamen Handarbeitsprojekts erhalten zwei Teilnehmerinnen von einer erfahrenen Seniorin.

Anamaria Gatu, die das Projekt "Jung und Alt verstrickt " während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres entwickelt und gestartet hat, beschreibt den Inhalt des Fotos:

"Die drei Personen stehen stellvertretend für die Vielfalt des Bad Kissinger Mehrgenerationenhauses. Sie sitzen nebeneinander, lachen miteinander und arbeiten konzentriert an ihren Strick- und Häkelprojekten. Ihre Hände bewegen sich im gleichen Rhythmus – ein sichtbares Zeichen dafür, wie selbstverständlich hier Generationen und Lebenswelten miteinander verwoben werden.

Seit Februar 2026 treffen sich Jugendliche ab 15 Jahren, Erwachsene und Seniorinnen jeden Montag, um gemeinsam zu stricken und zu häkeln. In einer Zeit, die oft von Hektik geprägt ist, schafft dieses Angebot einen Raum der Ruhe, des Ankommens und des Miteinanders. Hier zählt nicht Leistung, sondern Begegnung.

Doch das Projekt ist weit mehr als ein kreatives Hobby. Es bringt Menschen zusammen, die im Alltag kaum Berührungspunkte haben. Wissen wird weitergegeben, Neues wird gelernt, Vorurteile werden abgebaut. Während Maschen entstehen, entstehen auch Gespräche, Vertrauen und kleine Freundschaften. Jede und jeder bringt etwas ein – Erfahrung, Neugier, Humor oder einfach Zeit.

Besonders sichtbar wird dieses Miteinander bei dem gemeinsamen aktuellen Herzensprojekt: einer großen Generationendecke. Jede Person gestaltet ein eigenes Quadrat, das später zu einem gemeinsamen Werk zusammengefügt wird. So entsteht Stück für Stück ein textiles Symbol für Zusammenhalt, Vielfalt und gegenseitige Wertschätzung. Egal ob Anfängerin, Anfänger oder Profi – alle können mitmachen.

Der Stricktreff wächst stetig: Mittlerweile sitzen sieben Jugendliche und elf Erwachsene regelmäßig zusammen, tauschen Tipps aus und genießen die entspannte Atmosphäre. Das Foto zeigt genau das, was unser Projekt ausmacht: Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen, voneinander lernen und miteinander gestalten. Eine eckige Sache, die am Ende etwas wunderbar Rundes ergibt."

Foto: Anamaria Gatu
Kontakt/Info: Mehrgenerationenhaus Bad Kissingen

Lesen, Schreiben, Deutsch lernen: Lernwerkstätten für Erwachsene im MGH der Nachbarschaftshilfe Taufkirchen Unterhaching e.V.
Nachbarschaftshilfe TaufkirchenFototermin in TaufkirchenLesen - Vorlesen

In Deutschland haben über sechs Millionen Erwachsene Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Genau hier setzt die Lernwerkstatt für Erwachsene im Mehrgenerationenhaus der Nachbarschaftshilfe an – ein Ort, an dem Menschen Unterstützung, Verständnis und neue Perspektiven finden.

Seit Anfang 2019 unterstützt das Mehrgenerationenhaus der Nachbarschaftshilfe diese Menschen in der Lernwerkstatt für Erwachsene. Jeden Montag und Freitag begleiten zehn engagierte ehrenamtliche  Buchstabenvermittlerinnen und -vermittler die Teilnehmenden in Taufkirchen und Unterhaching auf ihrem individuellen Lernweg. Mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Erfahrung gestalten sie den Unterricht im persönlichen 1:1-Format. Dabei stehen die Bedürfnisse der Lernenden im Mittelpunkt – auf Augenhöhe und ohne Druck. Erste Erfolge lassen deshalb meist nicht lange auf sich warten und stärken das Selbstvertrauen  Schritt für Schritt.

Jeder ist herzlich willkommen – ganz unabhängig vom aktuellen Lernstand. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. In Taufkirchen wird zusätzlich eine Kinderbetreuung angeboten, damit auch Eltern die Möglichkeit haben, in Ruhe zu lernen.

Über die Jahre hinweg konnten rund 80 Menschen beim Lesen, Schreiben und Deutschlernen begleitet und unterstützt werden – ein Erfolg, der Mut macht und zeigt, wie viel durch persönliche Unterstützung erreicht werden kann.

Das Angebot des Mehrgenerationenhauses wird derzeit im Rahmen des Förderschwerpunkts „Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen stärken“ ermöglicht. Diese wichtige Finanzierung endet jedoch mit dem Abschluss der ALFA-Dekade im Jahr 2026.

Foto: Ralf Wilschewski
Kontakt/Info: Nachbarschaftshilfe Unterhaching-Taufkirchen e.V.

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Wo Erinnerung lebendig bleibt. Zeitreise ins Gestern im MGH Haßfurt
resized_Foto 1_ Feiertage im Blick_Weihnachten

Wie war es bei uns an Weihnachten früher? Begegnung, Spaß und Gemeinschaft genießen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer "Zeitreise ins Gestern".

Erfolgreich gestartet ist das neue Projekt "Zeitreise ins Gestern" im Mehrgenerationenhaus Haßfurt. Es richtet sich an Menschen mit Demenz, pflegende Angehörige sowie Interessierte aller Generationen. Es lädt ein, gemeinsame Erinnerungen lebendig zu halten, soziale Kontakte zu knüpfen und Gemeinschaft zu erleben. 

Vier Thementische boten bei der Auftaktveranstaltung Anknüpfungspunkte: Bekannte Lieder, Geschichten, gemeinsames Basteln und alte Fotografien aus dem Landkreis luden zum gemeinsamen Erinnern ein, darunter "Rosen im Kopf", "Postkartenreise" und "Feiertage im Blick".

Fachlicher Hintergrund des Angebots ist die Erinnerungsarbeit mit Menschen mit Demenz, bei denen das Langzeitgedächtnis oft noch lange erhalten bleibt. Erlebnisse aus Kindheit und Jugend sind häufig präsent. Positive Erinnerungen schaffen Freude und vermitteln Sicherheit und Identität.

Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Demenzfonds.

Fotos: MGH Haßfurt
Infos/Kontakt: MGH Haßfurt - Zeitreise ins Gestern

Hand in Hand kreativ. GenerationenWerk Bad Tölz schafft Begegnung

Kreativität verbindet – und genau hier setzt das Angebot „GenerationenWerk“ im Mehrgenerationenhaus Bad Tölz an. Sechsmal im Jahr öffnen sich die Türen für einen besonderen Nachmittag, bei dem Groß und Klein gemeinsam gestalten, ausprobieren und ins Gespräch kommen.

Unter dem Motto „Hand in Hand“ melden sich die Teilnehmenden als Generationen-Tandem an. Ob Kind und Großeltern oder auch Nachbarinnen und Nachbarn unterschiedlichen Alters – im GenerationenWerk entstehen Begegnungen, die im Alltag oft zu kurz kommen. Gemeinsames Tun schafft Verbindung, ganz ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Freude am gemeinsamen Gestalten.

Abwechslungsreiche Projekte warten auf die Teilnehmenden: Von farbenfrohen Riesenpapierblumen aus Krepppapier über kleine Segelboote aus Treibholz bis hin zu kreativem Upcycling von Kleidung.

Das GenerationenWerk bietet weit mehr als kreative Freizeitgestaltung: Es schafft einen geschützten Lernraum, in dem informelles, generationenübergreifendes Lernen ganz selbstverständlich geschieht. Kinder stärken ihre feinmotorischen Fähigkeiten, ihre Konzentration sowie ihre Problemlösekompetenz und erleben Selbstwirksamkeit, wenn eigene Ideen sichtbar werden. Gleichzeitig entwickeln sie soziale Kompetenzen wie Geduld, Rücksichtnahme und Kommunikationsfähigkeit im Austausch mit älteren Teilnehmenden.

Ältere Menschen wiederum erleben sich als kompetente Wissensvermittelnde und bringen ihre Erfahrungen aktiv ein. Dies stärkt das Selbstwertgefühl und fördert die gesellschaftliche Teilhabe. Der Dialog zwischen den Generationen trägt zudem zum Abbau von Vorurteilen bei und unterstützt ein respektvolles Miteinander.

Am Ende zählt vor allem eines: gemeinsam verbrachte Zeit, kreative Ideen und wertvolle Momente, die verbinden und lange in Erinnerung bleiben.

Info/Kontakt: BRK-Mehrgenerationenhaus Bad Tölz

Aktuelle Infos von Netzwerkpartnern
Spende oder Sponsoring? - DSEE-Rechtstipp

Die örtliche Sparkasse fördert ein Ehrenamtsprojekt. Ist das "nur" eine Spende oder handelt es sich um Sponsoring  mit erforderlicher Gegenleistung?

Dieser Rechtstipp von der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement zeigt, warum es wichtig ist, zwischen Spenden und Sponsoring zu unterscheiden.

Spende oder Sponsoring? Rechtstipp DSEE

KI und Smartphone: Medienverhalten von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren

Die JIM-Studie 2025 ist ein Kooperationsprojekt der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK), der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und des SWRs. Sie berichtet über die aktuellen Ergebnisse zum Medienverhalten von Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren. Neben zentralen Basisdaten, etwa zur Medienausstattung und zum Stellenwert von Social Media, stehen in diesem Jahr besonders die Erfahrungen, Einschätzungen und der Umgang Jugendlicher mit Künstlicher Intelligenz im Fokus. 

"Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Wie bereits im Vorjahr findet der häufigste Einsatz von KI im Zusammenhang mit Schulaufgaben statt: 74 Prozent der 12- bis 19-Jährigen nutzen KI-Anwendungen für Hausaufgaben oder zum Lernen (2024: 65 %). Deutlich gewachsen ist die Nutzung zur Informationssuche – sie stieg gegenüber 2024 um 27 Prozentpunkte auf 70 Prozent. Hinter klassischen Suchmaschinen wird ChatGPT bereits am zweithäufigsten als Recherche- und Informationstool verwendet. Die von KI gelieferten Informationen halten 57 Prozent dabei für vertrauenswürdig. Auch um sich erklären zu lassen, wie etwas funktioniert, setzt mehr als die Hälfte KI ein. Der Gebrauch „zum Spaß“ ist hingegen leicht rückläufig. Insgesamt zeigt sich: KI ist für viele Jugendliche in kurzer Zeit zu einem zentralen Alltagswerkzeug geworden.

Zugleich bleibt das Smartphone ihr ständiger Begleiter und zentrales Medium. Die durchschnittliche Smartphone-Bildschirmzeit der Jugendlichen liegt bei knapp vier Stunden täglich. Mit dem Alter nimmt sie zu, von unter drei Stunden bei den Jüngsten (12–13 Jahre) auf über viereinhalb Stunden bei den Volljährigen (18–19 Jahre). Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Besonders vor dem Zubettgehen hat das spürbare Auswirkungen: Rund 30 Prozent berichten, morgens oft müde zu sein, weil sie ihr Handy nachts zu spät aus der Hand legen."
Quelle: https://mpfs.de/studie/jim-studie-2025/

Die JMI-Studie 2025 gibt es zum Download unter https://mpfs.de/app/uploads/2025/11/JIM_2025_PDF_barrierearm.pdf