Wanderausstellung

Die Ausstellung

Die Wanderausstellung „Mehrgenerationenhäuser in Bayern“ informiert über diese besonderen Stätten der Begegnung. Gefördert wird die Ausstellung vom Bayerischen Sozialministerium.

Der Name ist Programm

Mehrgenerationenhäuser stehen allen offen. Sie sind Orte der Begegnung, über kulturelle und Altersgrenzen hinweg. Ziel ist es, dem demografischen Wandel in Deutschland gerecht zu werden. Wo gewachsene familiäre Strukturen nicht mehr greifen, entstehen Lücken, beispielsweise bei der Betreuung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen.

Hilfsangebote in allen Lebenslagen

Dank zahlreicher Kooperationspartner und einem guten Netzwerk vor Ort haben sich Mehrgenerationenhäuser als verlässliche Partner in vielen Lebenslagen etabliert. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht dabei im Fokus. Lernen Sie das vielfältige Angebot der Mehrgenerationenhäuser kennen! Von der Notfallbetreuung für die Kleinsten bis hin zu Lernangeboten für Jugendliche, von Sprachkursen für Migranten bis hin zur Unterstützung pflegender Angehöriger.

Freiwilliges Engagement

Das Prinzip „Mehrgenerationenhaus“ lebt vom Engagement freiwilliger Helfer und Helferinnen. Es ist der ideale Ort, um sich im Rahmen seiner Möglichkeiten einzubringen. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Der generationenübergreifende Ansatz bedeutet nichts anderes als: Jung und Alt helfen einander. Wer eine neue Herausforderung sucht und sich ehrenamtlich engagieren möchte, ist jederzeit herzlich willkommen.

Ein Modell mit Zukunft

Nach den Aktionsprogrammen Mehrgenerationenhaus I und II läuft seit 2017 das „Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser 2017 – 2020. Im Rahmen des Bundesprogramms ist die Zahl der geförderten Häuser um etwa 100 aufgestockt worden. Nun nehmen rund 550 Häuser bundesweit an dem Programm teil. Bayern ist das Bundesland mit den meisten teilnehmenden Mehrgenerationenhäusern. 90 Einrichtungen sind nahezu flächendeckend über den Freistaat verteilt und wollen die Leitlinie „Wir leben Zukunft“ verwirklichen.