Bundesnetzwerk

Seit 2006 gibt es in Deutschland Mehrgenerationenhäuser, die vom Bund unterstützt werden. Sie sind nach mehr als 10 Jahren zum festen Bestandteil in der sozialen Infrastruktur der Landkreise und kreisfreien Städte geworden – Einrichtungen, die Generationenarbeit organisieren, freiwilliges Engagement fördern und koordinieren und die aktive Vernetzung vorantreiben. Sie sind Lernorte der Generationen und leben das Für- und Miteinander als Wert unserer Gesellschaft. Die Mehrgenerationenhäuser leisten einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung des demografischen Wandels, da sie niedrigschwellige Anlaufstellen sind und vielfältige Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben anbieten. Sie fördern die Solidarität der Generationen und Kulturen.

2015 gründete sich das Bundesnetzwerk der Mehrgenerationenhäuser, das die Interessen der rund 550 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland vertritt. Jedes Bundesland kann bis zu drei Delegierte entsenden, die von den Landesarbeitsgemeinschaften gewählt werden. Für das Bundesfamilienministerium ist das Bundesnetzwerk der Partner aus der Praxis und bringt die Expertise bei der fachlichen Weiterentwicklung und bei der nachhaltigen Verstetigung der Mehrgenerationenhäuser ein.

Das Bundesnetzwerk der MGHs macht Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit für die Mehrgenerationenhäuser Deutschlands.

Dem Bundessprecherrat, der die politische Außenvertretung auf Bundesebene wahrnimmt, gehören folgende Personen an:

Dietlind Meyer, Mehrgenerationenhaus Heilhaus Kassel
Richard Palm, Mehrgenerationenhaus Berlin-Reinickendorf
Uschi Weber, Mehrgenerationenhaus München „Unter den Arkaden“